Stressbewältigung „Affirmation“

Schwierigkeitsgrad (1-5)
3


Zeitaufwand:    
ca. 2 Minuten

Beschreibung: 
Affirmationen sind kurze, prägnante, positive Sätze die – innerlich oder laut – mit voller Überzeugung gesprochen werden. Dadurch lenken wir unsere Vorstellungskraft auf das gewünschte Ergebnis und reduzieren negative Gedanken und somit Sorgen und Stressbelastung. Da unsere Gedanken und Gefühle eng miteinander verbunden sind, werden durch Affirmationen emotionale Reaktionen ausgelöst.

Ablauf:

  • Bereich definieren, der durch Affirmationen positiv gefördert werden soll (Karriere, Erfolg, Gesundheit, Beziehung, usw.)

  • Einen kurzen prägnanten Satz formulieren („Ich stecke voller Lebenskraft“, „Ich bin gesund an Körper, Geist und Seele“ „Meine Karriere schreitet jeden Tag voran“, usw.)

  • Affirmation täglich mit voller Überzeugung mehrmals hintereinander laut sagen oder denken, z.B. beim Joggen, vor dem Einschlafen, nach dem Aufstehen, als Poster an die Wand im Büro hängen oder im Badezimmer an den Spiegel hängen

  • Die dabei aufkommenden positiven Gefühle bewusst wahrnehmen, genießen und abspeichern um dieses positive Gefühl weiter zu tragen und als Motivation zum Handeln nutzen


Hinweis:
Affirmationen sind als Hilfe zu verstehen um schnell in eine positive Stimmung zu gelangen. Zu erwarten, dass sich Probleme oder Belastungen durch Affirmationen in Luft auflösen ist naiv und kann sogar gefährlich werden!
Unserer Probleme müssen wir alle selber angehen und lösen – es gibt keinerlei Techniken die für uns die Probleme lösen und wir nur darauf warten müssen. Aber es gibt Tools die uns dabei unterstützen, so wie die Affirmationen.

Viel Erfolg und gutes Gelingen

Stressbewältigungsübung „Gehmeditation“

Schwierigkeitsgrad (1-5)
2

Zeitaufwand:    
Solange bis die Stressreaktion spürbar nachlässt
(Erfahrungsgemäß zu Anfang länger, danach aufgrund der Erfahrung kürzer)

Beschreibung: 
Das stille Gehen lenkt von der Stresssituation ab und beruhigt, da man sich auf sich und seinen Körper fokussiert.

Ablauf:

  • Langsam gehen und bewusst wahrnehmen wie der Fuß aufsetzt, wie sich die Arme bewegen, wie man dabei atmet (Achtsamkeit auf den eigenen Körper)
  • Wenn sich eine Beruhigung einstellt, mit der eigentlichen Tätigkeit fortfahren
  • Diese Übung lässt sich auch in der Fußgängerzone usw. durchführen. Hierbei liegt die Herausforderung auch darin, sich nicht vom umgebenden Stress/Hektik anstecken zu lassen sondern ganz bewusst frei von Stressreaktionen zu bleiben. (eignet sich jedoch nicht für Anfänger!)


Hinweis: 
Diese Übung schult die Wahrnehmung auf den eigenen Körper und die Körpersignale. Leistungssportler nutzen diese achtsame und konzentrierte Grundstimmung unmittelbar vor dem Start um sich z.B. bei der Startaufstellung gegen auftretende Stressreaktionen zu „immunisieren.“


Viel Erfolg und gutes Gelingen